|
|
|
apimanu NEWSLETTER
Nachgewiesen:
Diabetes fördert Alzheimer Erkrankungs-Risiko
bis zu 65 Prozent erhöht Chicago - Diabetes kann das Risiko einer
Alzheimererkrankung um bis zu 65 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist
eine auf fünf Jahre anberaumte Studie des Rush University Medical Center
gekommen. 824 katholische Nonnen, Priester und Ordensbrüder nahmen an der
Rush University Religious Orders Study teil. Während des
Untersuchungszeitraumes wurden 151 Fälle von Alzheimer diagnostiziert und
31 Diabeteserkrankungen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachmagazin
Archives of Neurology veröffentlicht. Die leitende Wissenschaftlerin Zoe
Arvanitakis gab laut BBC bekannt, dass alle Teilnehmer sich bereit erklärt
haben, ihre Gehirne nach ihrem Ableben der Wissenschaft zur Verfügung zu
stellen. Weitere
Studien erforderlich Die Wissenschaftler untersuchten laufend die Verringerung der geistigen Leistungsfähigkeit bei Diabetikern und Nichtdiabetikern in Bezug auf Gedächtnis und Auffassungskraft sowie hinsichtlich Alzheimer und anderer Demenzerkrankungen. Die Tests ergaben, dass nur die Geschwindigkeit der Auffassung bei Diabetikern bis zu rund 44 Prozent rascher abnahm als bei gesunden Teilnehmern. Da auch verbreitete Gefäßerkrankungen in diesem Bereich nachweislich negative Auswirkungen haben, sind laut den Wissenschaftlern weitere Studien erforderlich, bevor ein direkter Zusammenhang hergestellt werden kann. In den anderen kognitiven Bereichen konnte kein Unterschied zwischen den beiden Patientengruppen festgestellt werden. Rush University Medical Center, Archives of Neurology Die DIATOR Studie Der Typ 1
Diabetes entsteht durch eine Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen
in der Bauchspeicheldrüse durch Zellen des Immunsystems (siehe Abbildung).
Die Ursache (1)
für diesen chronischen Immunprozess, der über viele Jahre abläuft (2),
ist bisher nicht bekannt. Jedoch sind zum Zeitpunkt des Auftretens des
Diabetes (3) noch nicht alle Insulin-produzierenden Zellen zerstört. Häufig
kommt es nach Beginn der Insulintherapie zu einer vorübergehenden Erholung
der Insulinproduktion (4). Seit Jahren bemühen sich viele
Wissenschaftlicher, den Krankheits-auslösenden Immunprozess zu verzögern
oder komplett aufzuhalten. Mit dieser
Fragestellung beschäftigt sich eine Studie (DIATOR), die im März 2004
unter Leitung der Deutschen Diabetes-Klinik am Deutschen
Diabetes-Forschungsinstitut (DDFI)an der Heinrich-Heine-Universität
begonnen hat. Hintergrund sind neue Forschungserkenntnisse, wonach
Cholesterin-senkende Medikamente (Statine) positiv auf das Immunsystem
wirken. In der DIATOR Studie soll mit dem Statin Atorvastatin versucht
werden, die noch vorhandenen Insulin-produzierenden Zellen zu erhalten (5).
Aus vielen Untersuchungen weiß man, dass beim Typ 1 Diabetes die
Blutzuckereinstellung umso besser und einfacher ist, je mehr eigene
Insulinproduktion noch vorhanden ist. Wer kann an
dieser Studie teilnehmen? Die Betroffenen dürfen nicht länger als 3 Monate
eine Insulintherapie erhalten und müssen zwischen 18 und 39-Jahre alt sein.
Neben dem DDFI nehmen weitere Diabeteszentren und Schwerpunktpraxen an der
DIATOR Studie teil.http://www.diabetes.uni-duesseldorf.de/studienteilnahme/ Neuigkeiten für
Typ-II-Diabetiker Besser essen
- leichter leben Erst vor kurzem
einigten sich amerikanische, europäische und deutsche Diabetesexperten nach
langen Beratungen auf neue Empfehlungen für die Ernährung von
Typ-II-Diabetikern. Wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre haben nämlich
die eisernen Grundsätze der Diabetesdiät geradezu auf den Kopf gestellt.
Wer die alten Diätregeln kennt, wird über manche der Neuerungen verblüfft
sein und es vielleicht sogar schwierig finden, sich daran zu gewöhnen. Doch
kann sich jetzt jeder Zuckerkranke über den enormen Zuwachs an
kulinarischen Freiheiten erfreuen. Kalorien und
Joule nicht mehr abzählen Der natürliche
Appetit kann die Essportionen bestimmen. Wer übergewichtig ist, sollte
NICHT hungern, sondern versuchen, durch fettarmes Essen und soviel Bewegung
wie eben möglich sein Gewicht langfristig zu senken. Zucker ist
nicht mehr verboten Dafür gilt nun
die Empfehlung, nicht mehr als höchstens 10 % der täglichen Energie als
Zucker zu konsumieren. In der Praxis heißt das: Wer einen gängigen Bedarf
an 2.000 Kilokalorien pro Tag hat, darf sich bei den Mahlzeiten bis zu 200 süße
Kilokalorien, d.h. also etwa 50 gr. Zucker (Saccharose) gönnen. Diese Regel
gilt übrigens auch für Nicht-Diabetiker. Sie hilft vor allem, die bei
strikten verboten häufig vorkommenden Heißhungerattacken auf Süßes zu
vermeiden. Ballastsoff-
und kohlenhydratreiche Lebensmittel zum Sattessen Gemüse, Hülsenfrüchte,
Getreideprodukte und Obst sollen den Nährstoffbedarf zu mehr als der Hälfte
(50-60 %) decken. Für erfahrene Typ-II-Diabetiker wird diese „lockere“
Empfehlung wie ein Schock wirken. Denn viele hatten sich über Jahre mühsam
daran gewöhnt, mit Bleistift und Briefwaage jedes Gramm Kohlenhydrate genau
zu kalkulieren und meist sogar noch in BE (1 BE entspricht 12 Gramm
Kohlenhydrate) zu berechnen. Beim Fett
sparen und auf Qualität achten Weniger als ein
Drittel (max. 30 %) des Energie- (Kalorien-) bedarfs soll vom Fett stammen.
Das gilt schon lange für Nicht-Diabetiker. Doch dürfte mancher Diabetiker,
der unter einem gestörten Fettstoffwechsel leidet, verwundert feststellen,
dass nun auch die jahrelang hochgelobten mehrfach ungesättigten Fettsäuren
auf zehn Prozent der Energieaufnahme begrenzt werden. Sie sollen in Zukunft
also genauso überlegt verzehrt werden wie die wegen der möglichen
Steigerung der Blutfettwerte verpönten gesättigten Fettsäuren (höchsten
10 %). Um diese
Empfehlung im Alltag umsetzen zu können, muss man die Zusammensetzung der
einzelnen Speisefette gründlich unter die Lupe nehmen und natürlich prüfen,
wie man mit den unterschiedlichen Fettsorten in der Küche klar kommt. Eiweißreiches
mäßig einplanen Der
Proteinanteil im Essen sollte zwischen 10 und 20 % der Gesamtenergie liegen,
bei einem 2.000 Kilokalorien-Budget also etwa 200 bis 400 Kilokalorien
ausmachen. In den frühen Diabetesdiäten stammte der damals empfohlene hohe
Eiweißanteil meist von Fleisch, Wurst, Käse und Eiern. Diese Lebensmittel
liefern jedoch nicht nur hochwertige Proteine, sondern auch viel Fett mit
hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren und schaden damit dem ohnehin oft
angeschlagenen Fettstoffwechsel der Diabetiker. Auch wer Fleisch- und
Milchprodukte sehr sparsam verwendet, muss nicht mit Eiweißmangel rechnen,
weil in kohlenhydratischen Lebensmitteln wie etwa Hülsenfrüchten, Getreide
und Kartoffeln reichlich pflanzliches Eiweiß mitgeliefert wird.
Diabetikerprodukte
mit Vorsicht genießen In den Supermärkten
stehen viele Produkte in den Regalen, die mit dem Hinweis werben, sie seien
für die Ernährung von Diabetikern geeignet. Oft sind sie sehr teuer und
entsprechen den heutigen Anforderungen einer gesunden Lebensweise für
Stoffwechselkranke überhaupt nicht! apimanu company
setzt die begonnene Berichterstattung zu den Ernährungstipps im kommenden
apimanu-Newsletter fort. Abnehmen
heilt Übergewichtige
Typ-II-Diabetiker haben es eigentlich leicht, ihre Krankheit in den Griff zu
bekommen. Sie benötigen gewöhnlich keine Medikamente und auch kein
Insulin, sie müssen einfach ein paar Kilogramm abnehmen. Wer schlanker
geworden ist, kann seinen Stoffwechsel allein durch gesunde Ernährung und
regelmäßige Bewegung im Gleichgewicht halten. Der Blutzuckerspiegel
normalisiert sich durch das verringerte Körpergewicht von ganz allein.
Schwieriger sieht die Sache für die ohnehin schlanken Typ-I Diabetiker aus.
Ihnen fehlt meistens - im Gegensatz zu den rundlichen Typen - wirklich
Insulin. Die Drüsen sondern einfach zu wenig von dem wichtigen Stoff ab.
Deshalb sind schlanke Diabetiker auf Medikamente oder Naturprodukte
angewiesen. Aber gesunde Ernährung ist auch für sie sehr wichtig, um die
Spätfolgen der Krankheit zu vermeiden. Der Gang zum
behandelnden Arzt ist wichtig Diabetiker müssen
Ihre Blutzuckerwerte stets kennen, überprüfen und evt. Einstellen. Dazu
ist es sehr wichtig, dass Diabetiker sich stets in medizinischer Behandlung
befinden. Sie bauen zu ihrem Arzt eine intensive Vertrauensbasis auf, um
sicherzustellen, dass der behandelnde Arzt sofort Veränderungen bemerkt.
Zahl des Monats: 110 Millionen Menschen
mit Stoffwechseldefekten, die sich zum Teil ungern als Diabetiker zu
erkennen geben! (WHO2003)
apimanu company Ltd. ayurvedic phytopharmaceutical
|